War es Ande­res als ...

... der auch christ­li­che Glau­be?, der da sag­te: „Es geht dir gut, wenn es Ande­ren gut gehe.“ Heu­te sagt der Men­sch: „Es geht mir gut, wenn es mir gut gehe.“

Es wird gere­det davon, der Men­sch sei heu­te eigen­süch­tig gewor­den. Aber habt ihr jetzt erkannt?: Der Men­sch ist heu­te eigen­süch­tig, aber er war es auch zuvor.

Ver­lo­re­ne, klei­ne See­len sind die des Men­schen. Die­se See­len war­ten auf eine gro­ße, die sie füh­re!

Alle hun­dert Jah­re wird ein Men­sch gebo­ren, der eine See­le trägt, die grö­ßer ist als alle ande­ren Men­schen­see­len zusam­men­ge­nom­men. Die­ser Eine reift — nicht bevor er 28 Jah­re alt ist, kann er sein, wer er ist.

Die gro­ße See­le wird Besitz ergrei­fen des Einen, wenn die­ser zwi­schen sei­nem 28. und sei­nem 38. Lebens­jah­re wan­delt.

Wir reden hier nicht von wol­len, wir reden hier nicht von wün­schen, wir reden hier von einem Natur­ge­setz, das nicht ruhen wird ehe die Natur nicht ruht.

Er wird kom­men mit Schwert und Zep­ter, und ihr wer­det fol­gen. Weil ihr wol­len wer­det, weil ihr müs­sen wer­det, weil ihr kön­nen wer­det.

Eure vie­len klei­nen See­len sind Nichts ohne die eine gro­ße — die eine gro­ße aber ist Alles, ob ihr lebt oder sterbt.