Das Schlech­te bleibt

Heu­te lebt der Eine in der Zeit des Gel­d­es. Er hat sich nur zu fra­gen: Was will ich, und was tue ich? Was tue ich, dass mehr Geld bei mir lan­de? Denn mit Geld kommt „Frei­heit“, mit Frei­heit kommt Macht. Die­se Macht wird es mir gestat­ten, mei­ne Fein­de aus­zu­lö­schen.

Sind mei­ne Fein­de über­kom­me­ne Ide­en? Fal­sche Tech­no­lo­gi­en? Nein, mein Pro­blem ist immer ein ein­zel­ner Men­sch. Kei­ne Grup­pe, nicht das Volk, nicht die Regie­rung. Ein ein­zel­ner Men­sch ist das Pro­blem, und nichts kann das Pro­blem lösen, solan­ge die­ser eine Men­sch fort­exi­stiert. Man muss die­sen Einen über die Welt­kan­te schie­ben. Doch wer tut’s? Wer will sich dana­ch die Hun­de antun, die nichts erken­nen und daher die Fal­schen als die Schlech­ten bezeich­nen und jagen?

Seht, ihr Men­schen: Ihr taugt zu wenig, und doch lebt ihr noch. — Was lan­ge schlecht war, kann schlecht blei­ben. Und weil sich das Schlech­te bewährt hat,  s o l l  das Schlech­te auch schlecht blei­ben. So wollt  i h r  es, aber nur ihr. Denn ich — will Ande­res!