Ein Tier strei­cheln kön­nen — dem US-Ame­ri­ka­ner das Bein stel­len

Man darf sich beschwe­ren ob des Tie­res, das wild ist und sich nicht strei­cheln lässt. Woher die­se Scheu? Spürt dies Tier nicht mei­ne Güte? Man darf sich beschwe­ren, und dann gibt man dem Tier zu fres­sen. Frü­her oder spä­ter strei­chelt man. Frei­li­ch: Das Tier hat sein Fell, es braucht kein Haus. Es braucht nur zu fres­sen, und wenn es nicht mehr jagen muss oder suchen, son­dern ein­fach aus der Scha­le fres­sen, so tut es das. Es ver­bin­det die­sen Genuss mit dem Geruch des Men­schen, der dabei steht, und bald stört es die Hand nicht mehr. So erken­ne also der Men­sch den Weg!

Erken­ne er auch das Pro­blem. Denn nie gibt es Pro­ble­me, es gibt immer nur das eine Pro­blem, das sich vor den Men­schen legt wie eine gif­ti­ge Schlan­ge, die nicht wei­chen will. Dies Pro­blem hat er zu besei­ti­gen. Ist dies lang­wei­lig? Gar nicht gemäß der ADHS-Zeit, wol­len Sie sagen? Ja, frei­li­ch, das ist lang­wei­lig, es ist deut­sch, es ist gründ­li­ch, rich­tig, gut und gött­li­ch. Im US-Ame­ri­ka­ni­schen Brücken­kopf auf Euro­pa, der BRD, gibt es noch Deut­sche.

Das Pro­blem ken­nen und wis­sen, wie es zu lösen ist. Nicht sich beschwe­ren und kla­gen, son­dern schwei­fen und begrei­fen. Und wenn es das Schwert braucht, um dies Pro­blem zu töten, so grei­fe man zum Schwert. Zum erdach­ten, sei­de­nen oder zum stäh­ler­nen. Das begrei­fe der Men­sch: Der Genuss liegt in der Kon­fron­ta­ti­on mit dem Schlech­ten. Hier zeigt sich dem Men­schen das Gute aus ihm sel­ber her­aus — und das, das allein, berei­tet dem Men­schen Freu­de. Die ein­zi­ge Freu­de. Alles Ande­re sind kei­ne Freu­den, es sind US-Ame­ri­ka­ni­sche Lügen und Dumm­hei­ten.

Sie wol­len dich erdrücken, mit ihrem Viel­zu­vie­len

Mehr noch, und ein zar­tes Lächeln! „Ja, wir wol­len nur wis­sen!“ Wir sind hier, und dort, und ganz zart und wei­se. Wohin aber? Das inter­es­siert uns nicht, denn es hat uns nicht zu inter­es­sie­ren, denn wir  k ö n n e n  es nicht wis­sen! — Frei­li­ch tut dem Men­schen nur eines not: Er hat zu über­den­ken, was drückt, und immer ein biss­chen mehr als not­wen­dig. Dann aber han­delt er, die­ser Men­sch! — Und wie anders ist die­ser Men­sch zu den Men­schen heu­te, den viel­zu­vie­len! Ent­we­der sie sind ver­staub­te Leser und/oder Schwät­zer oder dum­me, unge­bil­de­te US- oder BRD-Ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­mer.

Das Schlech­te bleibt

Heu­te lebt der Eine in der Zeit des Gel­d­es. Er hat sich nur zu fra­gen: Was will ich, und was tue ich? Was tue ich, dass mehr Geld bei mir lan­de? Denn mit Geld kommt „Frei­heit“, mit Frei­heit kommt Macht. Die­se Macht wird es mir gestat­ten, mei­ne Fein­de aus­zu­lö­schen.

Sind mei­ne Fein­de über­kom­me­ne Ide­en? Fal­sche Tech­no­lo­gi­en? Nein, mein Pro­blem ist immer ein ein­zel­ner Men­sch. Kei­ne Grup­pe, nicht das Volk, nicht die Regie­rung. Ein ein­zel­ner Men­sch ist das Pro­blem, und nichts kann das Pro­blem lösen, solan­ge die­ser eine Men­sch fort­exi­stiert. Man muss die­sen Einen über die Welt­kan­te schie­ben. Doch wer tut’s? Wer will sich dana­ch die Hun­de antun, die nichts erken­nen und daher die Fal­schen als die Schlech­ten bezeich­nen und jagen?

Seht, ihr Men­schen: Ihr taugt zu wenig, und doch lebt ihr noch. — Was lan­ge schlecht war, kann schlecht blei­ben. Und weil sich das Schlech­te bewährt hat,  s o l l  das Schlech­te auch schlecht blei­ben. So wollt  i h r  es, aber nur ihr. Denn ich — will Ande­res!