Da schreibt einer: „Baye­ri­sch hei­zen,“ und meint: Wäl­der ver­hei­zen

Mei, wer glaubt Wald­ver­hei­ze­rei sei die Zukunft, der ist nicht baye­ri­sch, der is a Depp. Kein ande­rer Brenn­stoff ver­brennt zwangs­läu­fig so unvoll­stän­dig wie Bäu­me. Ein Angriff also nicht nur auf den Wald, son­dern dop­pelt auf die Lun­ge, denn ein­mal kann ein ver­brann­ter Baum kei­nen Sau­er­stoff mehr pro­du­zie­ren und auch kei­ne Luft mehr fil­tern, und auf­grund der schlech­ten Ver­bren­nung erzeugt der bren­nen­de Baum eine gera­de­zu aber­wit­zi­ge Luft­ver­schmut­zung. Auch der Glau­ben, der Baum wach­se ja nach, ist rein­ster Schwach­sinn, da erstens der Baum schnel­ler ver­brennt als er wäch­st, und zwei­tens: Der Baum besteht nicht nur aus Son­nen­licht und Was­ser. Jeder dem Wald ent­zo­ge­ner Baum ist gleich­zei­tig ein Ent­zug an Nähr­stof­fen, die im Wald­bo­den nicht so mir nichts dir nichts ent­ste­hen. Man müss­te zum Aus­gleich aus­gie­big, d.h. teu­er, den Wald­bo­den dün­gen. Und selbst dann könn­te man nicht den Ver­brauch durch Nach­wach­sen decken. Auf­grund der Über­völ­ke­rung müs­sen ohne­hin mehr und mehr Wald­flä­chen ver­schwin­den. Natür­li­ch ent­stan­de­nes Erd­öl und –gas neh­men nicht mehr an der Bio­sphä­re teil, sie zu ver­bren­nen bela­stet daher sel­bi­ge weit weni­ger als Wäl­der zu ver­hei­zen. Als Geo­lo­ge kann ich auch ver­si­chern, dass der Kli­ma­wan­del nichts ist, das man zwangs­läu­fig mit dem Men­schen in Ver­bin­dung set­zen müss­te. Wir kom­men aus einer Eis­zeit, und da ist ist ganz nor­mal, dass Jahr für Jahr die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren stei­gen.

Bücher und Fil­me, sind bei­de nicht das­sel­be FREMDE — viel­leicht ansto­ßend Hilf­rei­che?

Die Leu­te, wel­che ihr Leben mit Lesen zuge­bracht und ihre Weis­heit aus Büchern geschöpft haben, glei­chen denen, wel­che aus vie­len Rei­se­be­schrei­bun­gen sich genaue Kun­de von einem Lan­de erwor­ben haben. Die­se kön­nen über Vie­les Aus­kunft ert­hei­len: aber im Grun­de haben sie doch kei­ne zusam­men­hän­gen­de, deut­li­che, gründ­li­che Kennt­niß von der Beschaf­fen­heit des Lan­des. Hin­ge­gen Die, wel­che ihr Leben mit Den­ken zuge­bracht haben, glei­chen Sol­chen, die selbst in jenem Lan­de gewe­sen sind: sie allein wis­sen eigent­li­ch wovon die Rede ist, ken­nen die Din­ge dort im Zusam­men­hang und sind wahr­haft dar­in zu Hau­se. — as 262

Sich dumm lesen

Wann wir lesen, denkt ein Ande­rer für uns: wir wie­der­ho­len bloß sei­nen men­ta­len Pro­ceß. Es ist damit, wie wenn beim Schrei­ben­ler­nen der Schü­ler die vom Leh­rer mit Blei­stift geschrie­be­nen Züge mit der Feder nach­zieht. Dem­nach ist beim Lesen die Arbeit des Den­kens uns zum größ­ten Thei­le abge­nom­men. Daher die fühl­ba­re Erleich­te­rung, wenn wir von der Beschäf­ti­gung mit uns­ren eige­nen Gedan­ken zum Lesen über­gehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den gan­zen Tag lie­st, dazwi­schen aber sich in gedan­ken­lo­sem Zeit­ver­trei­be erholt, die Fähig­keit, selbst zu den­ken, all­mä­lig ver­liert, – wie Einer, der immer rei­tet, zuletzt das Gehn ver­lernt. Sol­ches aber ist der Fall sehr vie­ler Gelehr­ten: sie haben sich dumm gele­sen. Denn bestän­di­ges, in jedem frei­en Augen­blicke sogleich wie­der auf­ge­nom­me­nes Lesen ist noch gei­stes­läh­men­der, als bestän­di­ge Hand­ar­beit; da man bei die­ser doch den eige­nen Gedan­ken nach­hän­gen kann. Aber wie eine Spring­fe­der durch den anhal­ten­den Druck eines frem­den Kör­pers ihre Ela­sti­ci­tät end­li­ch ein­büßt; so der Gei­st die sei­ne, durch fort­wäh­ren­des Auf­drin­gen frem­der Gedan­ken. Und wie man durch zu vie­le Nah­rung den Magen ver­dirbt und dadurch dem gan­zen Lei­be scha­det; so kann man auch durch zu vie­le Gei­stes­nah­rung den Gei­st über­fül­len und ersticken. Denn selbst das Gele­se­ne eig­net man sich erst durch spä­te­res Nach­den­ken dar­über an, durch Rumi­na­ti­on. Lie­st man hin­ge­gen immer­fort, ohne spä­ter­hin wei­ter dar­an zu den­ken; so faßt es nicht Wur­zel und geht mei­stens ver­lo­ren. Ueber­haupt aber geht es mit der gei­sti­gen Nah­rung nicht anders, als mit der leib­li­chen: kaum der funf­zig­ste Theil von dem, was man zu sich nimmt, wird assi­mi­lirt: das Ueb­ri­ge geht durch Eva­po­ra­ti­on, Respi­ra­ti­on, oder son­st ab.

Zu die­sem Allen kommt, daß zu Papier gebrach­te Gedan­ken über­haupt nichts wei­ter sind, als die Spur eines Fuß­gän­gers im San­de: man sieht wohl den Weg, wel­chen er genom­men hat; aber um zu wis­sen, was er auf dem Wege gesehn, muß man sei­ne eige­nen Augen gebrau­chen. — as 291

Durch poli­ti­sche Zen­tra­li­sie­rung gelang es den herr­schen­den Eli­ten in zuneh­men­dem Maße, ihren aus­beu­te­ri­schen Wohl­stand zu bewah­ren

Ich ver­ge­be für die­ses lesens­wer­te Buch trotz­dem nur 4 Ster­ne, weil Pesch­ke letzt­li­ch eine plau­si­ble Erklä­rung für den Unter­gang des römi­schen Rei­ches schul­dig bleibt. Dass das Reich auf­grund von Steu­er­aus­fäl­len in Nord­afri­ka nicht mehr in der Lage war, all sei­nen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men, ist zunäch­st eine beschrei­ben­de Dar­stel­lung. Aber war­um konn­ten sich die Van­da­len dort fest­set­zen? Hier emp­feh­le ich die Lek­tü­re von Ace­mo­g­lu / Robin­son „War­um Natio­nen schei­tern“, die auf ein paar Sei­ten auch den Unter­gang Roms the­ma­ti­sie­ren. Ihre The­se: der Unter­gang Roms wur­de ein­ge­lei­tet, als die Repu­blik schei­ter­te. Die Fol­ge: es bil­de­ten sich immer extrak­ti­ve­re Wirt­schafts­for­men her­aus, sprich: durch poli­ti­sche Zen­tra­li­sie­rung gelang es den herr­schen­den Eli­ten in zuneh­men­dem Maße, ihren aus­beu­te­ri­schen Wohl­stand zu bewah­ren, indem die Bedin­gun­gen für neue und inno­va­ti­ve Unter­neh­mer immer schlech­ter wur­den. Ohne Inno­va­ti­on sta­gnie­ren Gesell­schaf­ten jedoch und kön­nen dann nicht mehr auf Umwelt­ver­än­de­run­gen reagie­ren. Unter­stützt wird die­se The­se u.a. durch die Ergeb­nis­se der Kli­ma­for­schung, die zei­gen konn­te, dass die Luft­ver­schmut­zung im 1 Jh. am höch­sten war und dana­ch abge­nom­men hat, ver­mut­li­ch weil die Wirt­schaft bereits im Schrumpf­pro­zess war. Man kann hof­fen, dass letz­te­re The­se noch näher unter­sucht wird, weil es end­li­ch eine plau­si­ble Erklä­rung für das Rät­sel des Schei­terns von Rom sein könn­te. — Schie­le 2014

War es Ande­res als ...

... der auch christ­li­che Glau­be?, der da sag­te: „Es geht dir gut, wenn es Ande­ren gut gehe.“ Heu­te sagt der Men­sch: „Es geht mir gut, wenn es mir gut gehe.“

Es wird gere­det davon, der Men­sch sei heu­te eigen­süch­tig gewor­den. Aber habt ihr jetzt erkannt?: Der Men­sch ist heu­te eigen­süch­tig, aber er war es auch zuvor.

Ver­lo­re­ne, klei­ne See­len sind die des Men­schen. Die­se See­len war­ten auf eine gro­ße, die sie füh­re!

Alle hun­dert Jah­re wird ein Men­sch gebo­ren, der eine See­le trägt, die grö­ßer ist als alle ande­ren Men­schen­see­len zusam­men­ge­nom­men. Die­ser Eine reift — nicht bevor er 28 Jah­re alt ist, kann er sein, wer er ist.

Die gro­ße See­le wird Besitz ergrei­fen des Einen, wenn die­ser zwi­schen sei­nem 28. und sei­nem 38. Lebens­jah­re wan­delt.

Wir reden hier nicht von wol­len, wir reden hier nicht von wün­schen, wir reden hier von einem Natur­ge­setz, das nicht ruhen wird ehe die Natur nicht ruht.

Er wird kom­men mit Schwert und Zep­ter, und ihr wer­det fol­gen. Weil ihr wol­len wer­det, weil ihr müs­sen wer­det, weil ihr kön­nen wer­det.

Eure vie­len klei­nen See­len sind Nichts ohne die eine gro­ße — die eine gro­ße aber ist Alles, ob ihr lebt oder sterbt.

Solan­ge er geht, solan­ge er steht, ...

... solan­ge kann nichts gehen, kann nichts ste­hen. Die­ser Eine muss weg, er muss ganz aus­ge­löscht wer­den. Aus­ge­merzt, ver­nich­tet selbst das letz­te Staub­korn die­ses Teu­fels. Man hat sei­ne gan­ze Auf­merk­sam­keit, sei­ne gan­ze Wil­lens­kraft nur auf die Ver­nich­tung die­ses Einen zu len­ken, unbeug­sam und ohne Freu­de, nur mit dem blu­ti­gen Wil­len des stäh­ler­nen Schwer­tes. Solan­ge die­ser Eine geht, solan­ge er auch nur steht oder liegt, solan­ge die­ser Eine nicht rest­los ver­nich­tet ist, solan­ge kann es kei­ne Freu­de geben. Hier gibt es kei­nen Wil­len, der auf­ge­ru­fen wer­den könn­te. Hier gibt es kei­ne Frei­wil­lig­keit, kein Wol­len und kein Sol­len. Nur das Müs­sen geht hier und steht hier, zuwei­len liegt es. Solan­ge die­ses Müs­sen hier ist, solan­ge schwebt das Schwert, und solan­ge das Schwert schwebt, will es genom­men sein, will lie­gen in der Hand des Königs, des­sen Bart ein­st blu­tig sein wird, getränkt vom Blut des Einen, vom Blut des Teu­fels.

Ein Tier strei­cheln kön­nen — dem US-Ame­ri­ka­ner das Bein stel­len

Man darf sich beschwe­ren ob des Tie­res, das wild ist und sich nicht strei­cheln lässt. Woher die­se Scheu? Spürt dies Tier nicht mei­ne Güte? Man darf sich beschwe­ren, und dann gibt man dem Tier zu fres­sen. Frü­her oder spä­ter strei­chelt man. Frei­li­ch: Das Tier hat sein Fell, es braucht kein Haus. Es braucht nur zu fres­sen, und wenn es nicht mehr jagen muss oder suchen, son­dern ein­fach aus der Scha­le fres­sen, so tut es das. Es ver­bin­det die­sen Genuss mit dem Geruch des Men­schen, der dabei steht, und bald stört es die Hand nicht mehr. So erken­ne also der Men­sch den Weg!

Erken­ne er auch das Pro­blem. Denn nie gibt es Pro­ble­me, es gibt immer nur das eine Pro­blem, das sich vor den Men­schen legt wie eine gif­ti­ge Schlan­ge, die nicht wei­chen will. Dies Pro­blem hat er zu besei­ti­gen. Ist dies lang­wei­lig? Gar nicht gemäß der ADHS-Zeit, wol­len Sie sagen? Ja, frei­li­ch, das ist lang­wei­lig, es ist deut­sch, es ist gründ­li­ch, rich­tig, gut und gött­li­ch. Im US-Ame­ri­ka­ni­schen Brücken­kopf auf Euro­pa, der BRD, gibt es noch Deut­sche.

Das Pro­blem ken­nen und wis­sen, wie es zu lösen ist. Nicht sich beschwe­ren und kla­gen, son­dern schwei­fen und begrei­fen. Und wenn es das Schwert braucht, um dies Pro­blem zu töten, so grei­fe man zum Schwert. Zum erdach­ten, sei­de­nen oder zum stäh­ler­nen. Das begrei­fe der Men­sch: Der Genuss liegt in der Kon­fron­ta­ti­on mit dem Schlech­ten. Hier zeigt sich dem Men­schen das Gute aus ihm sel­ber her­aus — und das, das allein, berei­tet dem Men­schen Freu­de. Die ein­zi­ge Freu­de. Alles Ande­re sind kei­ne Freu­den, es sind US-Ame­ri­ka­ni­sche Lügen und Dumm­hei­ten.

Der US-Ame­ri­ka­ner rennt auf das Schwert zu

Sind wir durch das Inter­net nicht schon ganz besof­fen? — „Aus Ame­ri­ka kommt nichts Gutes,“ hat die Oma oft gesagt.

Als Werk­zeug für Wis­sen­schaft­ler glo­bal war das Inter­net, das „Zwi­schen­netz“, gedacht. Wie wird es heu­te aber genutzt? Wer geht heu­te noch in’s Inter­net als Schaf­fen­der ohne an Wer­bung oder Ver­kauf und Pro­fit zu den­ken?

Wis­sen­schaft­ler kön­nen so nicht den­ken, denn sie sind der Wahr­heit ver­pflich­tet. Wer aber Geld will, der muss dafür sor­gen, dass Ande­re ihm ihres geben. Wofür? Jeder Stra­ßen­pen­ner weiß: Der Men­sch braucht wenig, sehr sehr wenig. Trotz­dem sagt die Wer­bung: Du brauch­st ein Auto, du brauch­st einen Klug­fern­spre­cher, dei­ne Kin­der brau­chen ein Video­spiel­sy­stem. Du mus­st enge Hosen tra­gen, Hosen mit Löchern. Als Frau mus­st du heu­te Kampf­sport machen und als „Poli­zi­stin“ arbei­ten. Du mus­st als Frau eine gan­ze Nati­on füh­ren. Ganz gleich, dass du natür­li­ch dazu unge­eig­net bist, da du nur zum Blick in dein Nest, nicht aber dar­über hin­aus aus­ge­legt bist.

Wird das Inter­net heu­te gut ver­wen­det? Dient es uns oder peitscht es uns? War­um ist hier kei­ne Wer­bung für Ent­haa­rungs­creme oder Nut­ten? Wäre die­se Sei­te das­sel­be mit Wer­bung? Wäre ich ein Ande­rer mit Dol­lars in der Tasche?

Es ist gesagt wor­den, eine sata­ni­sche Macht habe Besitz von uns ergrif­fen. „Uns,“ das sind: Wir Deut­schen, wir Euro­pä­er. Der Ame­ri­ka­ner, also der US-Ame­ri­ka­ner, war immer schlecht. Aber der Euro­pä­er? War der Keim in ihm?

Das Inter­net ist in Wahr­heit kein Fort­schritt. Es ist ein Schritt hin zur Ver­tie­rung des Men­schen. Das Inter­net kann sich unter der Füh­rung der Ame­ri­ka­ner nur hin zum rest­lo­sen Puff ent­wickeln. Der Deut­sche muss befreit wer­den vom Ame­ri­ka­ner als erster Schritt. Weg mit der Besat­zung Deut­schen Bodens durch den Tunicht­gut USA. Dann Ver­nich­tung der USA, wie immer auch die aus­se­hen mag. Viel­leicht muss man die gesam­te US-Ame­ri­ka­ni­sche Bevöl­ke­rung phy­si­sch ver­nich­ten. Soll der Rus­se das mit Mas­sen­ver­nich­tungs­mit­teln erle­di­gen. Dann über­nimmt der Deut­sche das Netz, es wird zum Wis­sen­schafts­mit­tel, end­li­ch. Neue Her­aus­for­de­run­gen wird es nicht geben. Sobald der US-Ame­ri­ka­ner ver­nich­tet ist, wer­den die Men­schen im Para­dies leben.

Sie wol­len dich erdrücken, mit ihrem Viel­zu­vie­len

Mehr noch, und ein zar­tes Lächeln! „Ja, wir wol­len nur wis­sen!“ Wir sind hier, und dort, und ganz zart und wei­se. Wohin aber? Das inter­es­siert uns nicht, denn es hat uns nicht zu inter­es­sie­ren, denn wir  k ö n n e n  es nicht wis­sen! — Frei­li­ch tut dem Men­schen nur eines not: Er hat zu über­den­ken, was drückt, und immer ein biss­chen mehr als not­wen­dig. Dann aber han­delt er, die­ser Men­sch! — Und wie anders ist die­ser Men­sch zu den Men­schen heu­te, den viel­zu­vie­len! Ent­we­der sie sind ver­staub­te Leser und/oder Schwät­zer oder dum­me, unge­bil­de­te US- oder BRD-Ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­mer.