Selbst­be­stim­mung ist nur ein Schlag­wort, wenn die Zukunft kei­ne Hoff­nung bie­tet

John F. Ken­ne­dy sag­te ein­mal: „Selbst­be­stim­mung ist nur ein Schlag­wort, wenn die Zukunft kei­ne Hoff­nung bie­tet.“ – So ist die Frei­heit an sich zwar edel, schön und gut, aber ohne eine ihr vor­ge­ge­be­ne Richt­schnur, artet die Frei­heit des einen schnell zur Drang­sal des andern aus, wie es auch nach­ste­hen­des Zitat ver­an­schau­licht: „Ein Groß­teil des Leids auf der Welt ist eine direk­te Fol­ge des Miss­brauchs des frei­en Wil­lens.“ — Wel­sch 2013

Durch poli­ti­sche Zen­tra­li­sie­rung gelang es den herr­schen­den Eli­ten in zuneh­men­dem Maße, ihren aus­beu­te­ri­schen Wohl­stand zu bewah­ren

Ich ver­ge­be für die­ses lesens­wer­te Buch trotz­dem nur 4 Ster­ne, weil Pesch­ke letzt­li­ch eine plau­si­ble Erklä­rung für den Unter­gang des römi­schen Rei­ches schul­dig bleibt. Dass das Reich auf­grund von Steu­er­aus­fäl­len in Nord­afri­ka nicht mehr in der Lage war, all sei­nen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men, ist zunäch­st eine beschrei­ben­de Dar­stel­lung. Aber war­um konn­ten sich die Van­da­len dort fest­set­zen? Hier emp­feh­le ich die Lek­tü­re von Ace­mo­g­lu / Robin­son „War­um Natio­nen schei­tern“, die auf ein paar Sei­ten auch den Unter­gang Roms the­ma­ti­sie­ren. Ihre The­se: der Unter­gang Roms wur­de ein­ge­lei­tet, als die Repu­blik schei­ter­te. Die Fol­ge: es bil­de­ten sich immer extrak­ti­ve­re Wirt­schafts­for­men her­aus, sprich: durch poli­ti­sche Zen­tra­li­sie­rung gelang es den herr­schen­den Eli­ten in zuneh­men­dem Maße, ihren aus­beu­te­ri­schen Wohl­stand zu bewah­ren, indem die Bedin­gun­gen für neue und inno­va­ti­ve Unter­neh­mer immer schlech­ter wur­den. Ohne Inno­va­ti­on sta­gnie­ren Gesell­schaf­ten jedoch und kön­nen dann nicht mehr auf Umwelt­ver­än­de­run­gen reagie­ren. Unter­stützt wird die­se The­se u.a. durch die Ergeb­nis­se der Kli­ma­for­schung, die zei­gen konn­te, dass die Luft­ver­schmut­zung im 1 Jh. am höch­sten war und dana­ch abge­nom­men hat, ver­mut­li­ch weil die Wirt­schaft bereits im Schrumpf­pro­zess war. Man kann hof­fen, dass letz­te­re The­se noch näher unter­sucht wird, weil es end­li­ch eine plau­si­ble Erklä­rung für das Rät­sel des Schei­terns von Rom sein könn­te. — Schie­le 2014

War es Ande­res als ...

... der auch christ­li­che Glau­be?, der da sag­te: „Es geht dir gut, wenn es Ande­ren gut gehe.“ Heu­te sagt der Men­sch: „Es geht mir gut, wenn es mir gut gehe.“

Es wird gere­det davon, der Men­sch sei heu­te eigen­süch­tig gewor­den. Aber habt ihr jetzt erkannt?: Der Men­sch ist heu­te eigen­süch­tig, aber er war es auch zuvor.

Ver­lo­re­ne, klei­ne See­len sind die des Men­schen. Die­se See­len war­ten auf eine gro­ße, die sie füh­re!

Alle hun­dert Jah­re wird ein Men­sch gebo­ren, der eine See­le trägt, die grö­ßer ist als alle ande­ren Men­schen­see­len zusam­men­ge­nom­men. Die­ser Eine reift — nicht bevor er 28 Jah­re alt ist, kann er sein, wer er ist.

Die gro­ße See­le wird Besitz ergrei­fen des Einen, wenn die­ser zwi­schen sei­nem 28. und sei­nem 38. Lebens­jah­re wan­delt.

Wir reden hier nicht von wol­len, wir reden hier nicht von wün­schen, wir reden hier von einem Natur­ge­setz, das nicht ruhen wird ehe die Natur nicht ruht.

Er wird kom­men mit Schwert und Zep­ter, und ihr wer­det fol­gen. Weil ihr wol­len wer­det, weil ihr müs­sen wer­det, weil ihr kön­nen wer­det.

Eure vie­len klei­nen See­len sind Nichts ohne die eine gro­ße — die eine gro­ße aber ist Alles, ob ihr lebt oder sterbt.

Solan­ge er geht, solan­ge er steht, ...

... solan­ge kann nichts gehen, kann nichts ste­hen. Die­ser Eine muss weg, er muss ganz aus­ge­löscht wer­den. Aus­ge­merzt, ver­nich­tet selbst das letz­te Staub­korn die­ses Teu­fels. Man hat sei­ne gan­ze Auf­merk­sam­keit, sei­ne gan­ze Wil­lens­kraft nur auf die Ver­nich­tung die­ses Einen zu len­ken, unbeug­sam und ohne Freu­de, nur mit dem blu­ti­gen Wil­len des stäh­ler­nen Schwer­tes. Solan­ge die­ser Eine geht, solan­ge er auch nur steht oder liegt, solan­ge die­ser Eine nicht rest­los ver­nich­tet ist, solan­ge kann es kei­ne Freu­de geben. Hier gibt es kei­nen Wil­len, der auf­ge­ru­fen wer­den könn­te. Hier gibt es kei­ne Frei­wil­lig­keit, kein Wol­len und kein Sol­len. Nur das Müs­sen geht hier und steht hier, zuwei­len liegt es. Solan­ge die­ses Müs­sen hier ist, solan­ge schwebt das Schwert, und solan­ge das Schwert schwebt, will es genom­men sein, will lie­gen in der Hand des Königs, des­sen Bart ein­st blu­tig sein wird, getränkt vom Blut des Einen, vom Blut des Teu­fels.

Ein Tier strei­cheln kön­nen — dem US-Ame­ri­ka­ner das Bein stel­len

Man darf sich beschwe­ren ob des Tie­res, das wild ist und sich nicht strei­cheln lässt. Woher die­se Scheu? Spürt dies Tier nicht mei­ne Güte? Man darf sich beschwe­ren, und dann gibt man dem Tier zu fres­sen. Frü­her oder spä­ter strei­chelt man. Frei­li­ch: Das Tier hat sein Fell, es braucht kein Haus. Es braucht nur zu fres­sen, und wenn es nicht mehr jagen muss oder suchen, son­dern ein­fach aus der Scha­le fres­sen, so tut es das. Es ver­bin­det die­sen Genuss mit dem Geruch des Men­schen, der dabei steht, und bald stört es die Hand nicht mehr. So erken­ne also der Men­sch den Weg!

Erken­ne er auch das Pro­blem. Denn nie gibt es Pro­ble­me, es gibt immer nur das eine Pro­blem, das sich vor den Men­schen legt wie eine gif­ti­ge Schlan­ge, die nicht wei­chen will. Dies Pro­blem hat er zu besei­ti­gen. Ist dies lang­wei­lig? Gar nicht gemäß der ADHS-Zeit, wol­len Sie sagen? Ja, frei­li­ch, das ist lang­wei­lig, es ist deut­sch, es ist gründ­li­ch, rich­tig, gut und gött­li­ch. Im US-Ame­ri­ka­ni­schen Brücken­kopf auf Euro­pa, der BRD, gibt es noch Deut­sche.

Das Pro­blem ken­nen und wis­sen, wie es zu lösen ist. Nicht sich beschwe­ren und kla­gen, son­dern schwei­fen und begrei­fen. Und wenn es das Schwert braucht, um dies Pro­blem zu töten, so grei­fe man zum Schwert. Zum erdach­ten, sei­de­nen oder zum stäh­ler­nen. Das begrei­fe der Men­sch: Der Genuss liegt in der Kon­fron­ta­ti­on mit dem Schlech­ten. Hier zeigt sich dem Men­schen das Gute aus ihm sel­ber her­aus — und das, das allein, berei­tet dem Men­schen Freu­de. Die ein­zi­ge Freu­de. Alles Ande­re sind kei­ne Freu­den, es sind US-Ame­ri­ka­ni­sche Lügen und Dumm­hei­ten.

Der US-Ame­ri­ka­ner rennt auf das Schwert zu

Sind wir durch das Inter­net nicht schon ganz besof­fen? — „Aus Ame­ri­ka kommt nichts Gutes,“ hat die Oma oft gesagt.

Als Werk­zeug für Wis­sen­schaft­ler glo­bal war das Inter­net, das „Zwi­schen­netz“, gedacht. Wie wird es heu­te aber genutzt? Wer geht heu­te noch in’s Inter­net als Schaf­fen­der ohne an Wer­bung oder Ver­kauf und Pro­fit zu den­ken?

Wis­sen­schaft­ler kön­nen so nicht den­ken, denn sie sind der Wahr­heit ver­pflich­tet. Wer aber Geld will, der muss dafür sor­gen, dass Ande­re ihm ihres geben. Wofür? Jeder Stra­ßen­pen­ner weiß: Der Men­sch braucht wenig, sehr sehr wenig. Trotz­dem sagt die Wer­bung: Du brauch­st ein Auto, du brauch­st einen Klug­fern­spre­cher, dei­ne Kin­der brau­chen ein Video­spiel­sy­stem. Du mus­st enge Hosen tra­gen, Hosen mit Löchern. Als Frau mus­st du heu­te Kampf­sport machen und als „Poli­zi­stin“ arbei­ten. Du mus­st als Frau eine gan­ze Nati­on füh­ren. Ganz gleich, dass du natür­li­ch dazu unge­eig­net bist, da du nur zum Blick in dein Nest, nicht aber dar­über hin­aus aus­ge­legt bist.

Wird das Inter­net heu­te gut ver­wen­det? Dient es uns oder peitscht es uns? War­um ist hier kei­ne Wer­bung für Ent­haa­rungs­creme oder Nut­ten? Wäre die­se Sei­te das­sel­be mit Wer­bung? Wäre ich ein Ande­rer mit Dol­lars in der Tasche?

Es ist gesagt wor­den, eine sata­ni­sche Macht habe Besitz von uns ergrif­fen. „Uns,“ das sind: Wir Deut­schen, wir Euro­pä­er. Der Ame­ri­ka­ner, also der US-Ame­ri­ka­ner, war immer schlecht. Aber der Euro­pä­er? War der Keim in ihm?

Das Inter­net ist in Wahr­heit kein Fort­schritt. Es ist ein Schritt hin zur Ver­tie­rung des Men­schen. Das Inter­net kann sich unter der Füh­rung der Ame­ri­ka­ner nur hin zum rest­lo­sen Puff ent­wickeln. Der Deut­sche muss befreit wer­den vom Ame­ri­ka­ner als erster Schritt. Weg mit der Besat­zung Deut­schen Bodens durch den Tunicht­gut USA. Dann Ver­nich­tung der USA, wie immer auch die aus­se­hen mag. Viel­leicht muss man die gesam­te US-Ame­ri­ka­ni­sche Bevöl­ke­rung phy­si­sch ver­nich­ten. Soll der Rus­se das mit Mas­sen­ver­nich­tungs­mit­teln erle­di­gen. Dann über­nimmt der Deut­sche das Netz, es wird zum Wis­sen­schafts­mit­tel, end­li­ch. Neue Her­aus­for­de­run­gen wird es nicht geben. Sobald der US-Ame­ri­ka­ner ver­nich­tet ist, wer­den die Men­schen im Para­dies leben.

Sie wol­len dich erdrücken, mit ihrem Viel­zu­vie­len

Mehr noch, und ein zar­tes Lächeln! „Ja, wir wol­len nur wis­sen!“ Wir sind hier, und dort, und ganz zart und wei­se. Wohin aber? Das inter­es­siert uns nicht, denn es hat uns nicht zu inter­es­sie­ren, denn wir  k ö n n e n  es nicht wis­sen! — Frei­li­ch tut dem Men­schen nur eines not: Er hat zu über­den­ken, was drückt, und immer ein biss­chen mehr als not­wen­dig. Dann aber han­delt er, die­ser Men­sch! — Und wie anders ist die­ser Men­sch zu den Men­schen heu­te, den viel­zu­vie­len! Ent­we­der sie sind ver­staub­te Leser und/oder Schwät­zer oder dum­me, unge­bil­de­te US- oder BRD-Ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­mer.

Das Schlech­te bleibt

Heu­te lebt der Eine in der Zeit des Gel­d­es. Er hat sich nur zu fra­gen: Was will ich, und was tue ich? Was tue ich, dass mehr Geld bei mir lan­de? Denn mit Geld kommt „Frei­heit“, mit Frei­heit kommt Macht. Die­se Macht wird es mir gestat­ten, mei­ne Fein­de aus­zu­lö­schen.

Sind mei­ne Fein­de über­kom­me­ne Ide­en? Fal­sche Tech­no­lo­gi­en? Nein, mein Pro­blem ist immer ein ein­zel­ner Men­sch. Kei­ne Grup­pe, nicht das Volk, nicht die Regie­rung. Ein ein­zel­ner Men­sch ist das Pro­blem, und nichts kann das Pro­blem lösen, solan­ge die­ser eine Men­sch fort­exi­stiert. Man muss die­sen Einen über die Welt­kan­te schie­ben. Doch wer tut’s? Wer will sich dana­ch die Hun­de antun, die nichts erken­nen und daher die Fal­schen als die Schlech­ten bezeich­nen und jagen?

Seht, ihr Men­schen: Ihr taugt zu wenig, und doch lebt ihr noch. — Was lan­ge schlecht war, kann schlecht blei­ben. Und weil sich das Schlech­te bewährt hat,  s o l l  das Schlech­te auch schlecht blei­ben. So wollt  i h r  es, aber nur ihr. Denn ich — will Ande­res!